Guardians of the Galaxy Vol. 2 4K Blu-ray

    Originaltitel: Guardians of the Galaxy Vol. 2 | Release: 07.09.2017 | Kinostart: 23.09.2017 | Laufzeit: 136 min | FSK: ab 12 Jahre
    Herausgeber: | Regisseur:
    Cover: Front |


    Video:
    Quellmaterial6K
    DI (Kino): 2K
    Bildformat: 2.39:1 (12:5)
    HDR: Ja (HDR10)
    Tonspuren:
    • Deutsch Dolby Digital Plus 7.1
    • Englisch Dolby Atmos
    Untertitel:
    • Deutsch
    • Englisch f. Hörgeschädigte
    • Französisch
    • Spanisch
    • Japanisch
    Zusätzliche Informationen:
    EAN-Code:
    Ausstattung: UHD Blu-ray + HD Blu-ray + HD Digital

    Beschreibung Guardians of the Galaxy Vol. 2:

    Guardians of the Galaxy Vol. 2 [4K Ultra HD] [Blu-ray]

    Preis: EUR 28,99

    4.0 von 5 Sternen (184 Rezensionen)

    15 Neu & Gebraucht erhältlich ab EUR 25,00

    .. die Rockstars des Weltalls feiern ihre galaktische Comeback-Tour – die GUARDIANS OF THE GALAXY! Vor dem akustischen Hintergrund eines brandneuen „Awesome Mix Vol. 2“ brechen sie in ein neues Abenteuer auf, das sie an die Grenzen des Universums führt. Dabei müssen die abgefahrensten Helden der Galaxie alles dafür tun, ihre total durchgeknallte neue Familie zusammenzuhalten, während sie dem Rätsel der wahren Herkunft von Peter Quill alias Star-Lord auf den Grund gehen. Auf ihrem schrägen Trip treffen sie auf alte Feinde, die zu neuen Verbündeten werden – und die sind auch dringend nötig im Kampf gegen die wirklich Bösen. Die Chance, die Galaxie zu retten, bekommt man schließlich nur zweimal!

    Trailer zu Guardians of the Galaxy Vol. 2

    Rezension / Kritik zu Guardians of the Galaxy Vol. 2:

    Inhalt: 85%

    James Gunn, Regisseur des ersten Teils, war sicherlich ebenso erstaunt, dass man auf den ohnehin phänomenalen Erfolg des Erstlings nun mit Vol. 2 noch mal einen draufsetzen konnte. 865 Mio. Dollar Einspiel weltweit sind ein wirklich stolzes Ergebnis. Warum das so ist, liegt aber klar auf der Hand. Denn Guardians of the Galaxy Vol. 2 ist noch mal witziger, rasanter und bunter geworden als sein Vorgänger. Bei den Gags ist es einfach klasse, wie treffsicher die sarkastischen Sprüche Peters Richtung Rocket sitzen und wie witzig dessen beleidigte Reaktionen sind. Auch die trockenen und selbstironischen Kommentare von Drax passen. Gamora, die zwischen diesen männlichen Zicken immer wieder die Vermittlerin spielt, überzeugt derweil mit cooler Lässigkeit und dem gebotenen Ernst. Abseits des Humors gelingt der Fortsetzung erneut, was schon den Vorgänger ausmachte: Die Charaktere besitzen trotz aller Frotzeleien durchaus Tiefe – und zwar bis in Nebenfiguren wie Yondu Udonta hinein. Michael Rooker hat dieses Mal eine deutlich ausgedehntere Rolle und kann sie mit tragischen Details füllen. Kurt Russell gibt dazu das göttliche Wesen mit obercooler Attitüde und fiesem Masterplan.
    Inhaltlich ist Guardians of the Galaxy Vol. 2 zwar erneut nicht sonderlich tiefschürfend, integriert zum Weltraum-Rettungs-Szenario aber immerhin noch eine Vater-Sohn-Geschichte mit Winkelzug. Die Rahmengeschichte um die gestohlenen Batterien und die Verfolgung durch die Sovereign dient indes nur dazu, möglichst fantasievolle Wesen, Welten und Bilder zu transportieren. Tatsächlich muss man aber auch hier Respekt zollen, denn Gunn hat den an unterschiedlichen Alien-Rassen schon nicht armen Vorgänger noch mal um die skurrilsten Schöpfungen bereichert. Und dann ist da natürlich noch die Musik. Erneut hat man sensationelle Musik-Klassiker der 70er Jahre ausgegraben. Von Sweets „Fox on the Run“ bis hin zum unvermeidlichen „Father and Son“ von Cat Stevens reichen die Kultsongs und sorgen erneut für einen großartige Untermalung.
    Bei allen zündenden Gags und dem tollen Soundtrack, bei aller Fantasie der Bilder und allen bunten Aliens ist es aber erneut ein digitaler Charakter, der allen die Schau stiehlt. Baby Groot dominiert jede Szene und ist schlicht dermaßen süß, dass es auch den härtesten unter uns Männern warm ums Herz wird.

    Bildquälit: 90%

    Guardians of the Galaxy Vol. 2 ist nicht nur Disneys Einstieg in die 4K-Welt, sondern der erste Hollywood-Film, der am Ausgang 8K lieferte. Obwohl selbst die Visual Effects (anders als sonst) in 3K gerendert wurden, gönnte man dem Kino-Digital-Intermediate nur 2K. Es gibt hier zwar Aussagen des Regisseurs, dass Teile immerhin 4K hätten, andere Indizien – wie beispielsweise Aussagen des Visual Effects Supervisors – sowie die Tatsache, dass der Film auch in 3D im Kino lief und 4K für 3D nicht spezifiziert ist, widerlegen dies jedoch.
    Dass Gunn sich gegenüber Disney aber durchgesetzt hat, den Film auf UHD zu veröffentlichen, war ein hervorragender Entschluss: Denn das Bild der 4K-Disk ist noch mal besser als das ohnehin schon hervorragende der Blu-ray. Sämtliche Farben sind noch mal kräftiger, die Schwarzwerte besser und der Kontrastumfang höher. Naheinstellungen liefern noch feinere Details und erscheinen im Zusammenspiel mit HDR10 (Dolby Vision bietet die UHD von GotG 2 entgegen anfänglicher Informationen leider nicht) einfach konturierter und mit (noch) mehr Dreidimensionalität. Der im Rahmen von Rec.2020 erweiterte Farbraum hat mit GOtG Vol. 2 natürlich leichtes Spiel: Fast jede Einstellung ist kunterbunt und eine perfekte Vorlage für knackige Farben, die gegenüber der Blu-ray noch mehr Kraft und im Zusammenspiel mit der höheren Dynamik eine noch stärkere Wirkung haben.

    Tonqualität: 90%

    Beim Sound von Guardians of the Galaxy Vol. 2 bleibt auf der Ultra-HD nichts so wie es auf der Blu-ray ist. Der deutsche Ton verwandelt sich zu Dolby-Digital-Plus und im Original gibt’s sogar Dolby Atmos mit True-HD-Kern. Während man die Unterschiede zwischen der deutschen dts-HD-HR-Spur und der DD-Plus-Spur mit der akustischen Lupe suchen muss, liefert die Dolby-Atmos-Fassung natürlich mit der zusätzlichen Ebene auch ein Mehr an Raum und hat dem DD-Plus-Pendant auch den präziseren Basseinsatz voraus. Höheneffekte gibt’s erstmals, wenn die Kamera durch die Dimension von Egos Mitbringsel fliegt. Auch die Musik und einige Blitze hallen dort wider. Nicht unterstützt hingegen wird das dicke Schleimmonster, das immerhin aus dem Himmel auf die Plattform fällt – hier wäre durchaus mehr drin gewesen. Hübsch genutzt hat man die Höhen-Lautsprecher für kleine, feine Details. So zieht Gamora die Befestigung für Nebulas Handschellen hörbar von oben herunter und Rocket hüpft präzise ortbar durch die Wipfel der Bäume. Gerade solche Momente sind richtig klasse. Dennoch bleiben die großen Geräusche und die deutliche Unterstützung von oben bis zum Finale hin aus. Dort geht’s dann doch hörbar mehr zur Sache, wenn es um 3D-Sound geht. Blitzgeräusche erklingen von Überall und wenn Peter Gamora oder Drax nach Klebeband fragt, kommt dessen Stimme präzise direktional aus einem der oberen vier Lautsprecher.

    • Tonqualität 4K Version Deutsch: 90%
    • Tonqualität 4K Version Originalton: 95%

    Bonusmaterial: 50%

    Das Bonusmaterial von Guardians of the Galaxy Vol. 2 liegt ausschließlich auf der enthaltenen Blu-ray des Doppel-Disk-Pakets. Neben dem Audiokommentar von Regisseur Gunn muten die enthaltenen Featurettes aufgrund des massiven Erfolgs des Films ein wenig mager an. Da wäre zunächst mit „Bonus-Runde: Making-of Guardians of the Galaxy Vol. 2“ ein vierteiliges Featurette, das insgesamt nur knapp 38 Minuten läuft und Rückblicke auf den ersten Teil gibt, etwas über den Soundtrack aufklärt und natürlich intensiver auf die CGIs eingeht. Vier deleted/extended Scenes und eine Gag Reel komplettieren das nicht sehr üppige Material.

    Fazit:

    Witziger, bunter, besser besetzt und mit erstaunlicher Figurentiefe versehen – Guardians of the Galaxy Vol. 2 toppt seinen Vorgänger in allen Belangen und gehört zu den gelungensten Fortsetzungen der letzten Jahre. Die UHD liefert dazu absolut referenzwürdige Bilder und einen satten Sound, der in der Dolby-Atmos-Version allerdings erst im Finale so richtig aus der Höhe kommt.

    Gesamtbewertung:

    88%

    Bild:90%
    Ton 4K Deutsch:90%
    Ton 4K Originalton: 95%
    Inhalt:85%
    Bonus:50%

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